Winter adé – kleines Update über die ersten Monate mit ODDO!

Seit Herbst 2017 gehört ODDO nun zu Familie.

Der erste Winter liegt hinter uns. Zeit für ein paar Gedanken.

ODDO – unser kleiner, in die Jahre gekommener neuer Freund.

Anfangs sind wir euphorisch losgefahren, um dann feststellen zu müssen, dass wir doch noch einiges optimieren möchten, bevor er zu „unserem Ding“ wird.

Die erste Tour nach Dänemark und an den Nord-Ostsee-Kanal war bezeichnend dafür.

Wir fuhren los, Wassertank gefüllt, Verpflegung an Bord, ausreichend Klamotten eingepackt.

Was wir vergessen haben waren die kleinen Dinge, die abends auf einem Stellplatz die Zeit ein wenig vertreiben können, wie z.B. Spiele.

Und so wurden die ersten Übernachtungen und auch die „Nice-to have-Liste“ immer länger.

Zurück in unserer Base wurde recherchiert und die ersten nützlichen Dinge bestellt, wie z.B. leichtes Geschirr, Stühle und Tisch zum draußensitzen und andere Kleinigkeiten, die uns aber gefehlt hatten, oder nützlich erschienen.

Meine Aufgabe bestand in der nächsten Zeit darin, die Innenbeleuchtung zu verändern. Die vorhandenen Strahler waren zwar ok, aber für einen gemütlichen Abend und zum Fernsehen (dazu später mehr) strahlten sie zu ungemütlich.

LED-Leuchtbänder mussten her!!!!

So langsam trudelten die ersten Pakete ein und Oddo füllte sich mit den Dingen, die wir gut fanden. Er wurde immer mehr zu unserem muggeligem Heim!

Die zweite Tour (Bericht folgt noch) brachte uns auf die niederländische Insel Texel.

Unsere erste, etwas größere Tour. Wir waren natürlich besser vorbereitet, als bei der ersten Tour.

Dieses Mal durften wir die Erfahrung mit ODDO im Wind machen. Da hat er ganz schön zu kämpfen. Und so ging es eher gemächlich zur Insel, aber den Campingplatz erreichten wir dann doch irgendwann und machten es uns gemütlich. Hier wollten wir ein paar Tage bleiben. ODDO sollte auf Herz und Nieren nun geprüft werden. Wir wollten also alles im Womo erledigen. Duschen, (Ab-)Waschen, Toilette.

Gut, dass wir uns das vorgenommen haben, denn so konnten wir wahrscheinlich einen Worst-Case vermeiden. Wir bemerkten irgendwann, dass der Verteiler der Wasserleitungen offensichtlich nicht ganz dicht war und fröhlich vor sich hintropfte. Damit nicht genug, das angesammelte Wasser verschwand dann auch noch hinter der Naßzellenkabinenwand (was für ein Wort)!

In heller Aufregung, Begriffe wie Wasserschaden, Schimmel und andere Dinge schossen einem sofort durch den Kopf, räumten wir die Staukästen, wo dieser Verteiler saß, frei, entfernten teilweise die Verkleidung, um an die restlichen Wasserleitungen möglichst gut ranzukommen.

Letztendlich konnten wir das Leck bis auf ein Minimum schließen und hatten doch noch eine halbwegs schöne Zeit.

Bis zur nächsten Tour wollten dann wieder was verändern in ODDO und so kam ODDO zu einer SAT-Anlage von Alden. Nicht billig, aber das haben wir uns gegönnt und es nicht bereut.

Die eingebauten LED-Lichbänder haben übrigens ein viel schöneres Ambiente in ODDO geschaffen.

Nun wollten wir noch etwas gegen den doch etwas fußkalten Boden unternehmen.Wir suchten im Internet nach Lösungen und wurden schließlich fündig. Puzzlematten in Korkoptik sollten es werden. Leicht, aus gehärtetem Schaumstoff und mit 9,99 € für 10 Platten auch erschwinglich. So verbrachten wir einen Tag in ODDO, der vor unserer Base stand und verlegten Boden. Die nächste Tour sollte zeigen, ob es was bringt.

Blut geleckt vom Leben im Wohnmobil (wenigstems an den Wochenenden und wenn es geht auch mal in der Woche) ging es dann auch bald wieder los.

Die Insel Poel war unser Ziel.

Hier hatten wir tatsächlich das erste Mal alles an Bord, was wir so dabeihaben wollten. ODDO war mittlerweile auch so hergerichtet, dass wir uns sehr wohl fühlten. Neben den oben genannten Veränderungen haben wir nämlich auch kurz vor der Fahrt nach Poel die Gardinen entfernt und durch Doppelrollos ersetzt. Uns gefällt es wirklich gut. Auf dieser Tour gab es erstmals keine besonderen Ausfälle, Pannen, oder so. Und so fuhren wir, nach einem schönen Wochenende wieder nach Hause. Aber nur um den Pflichten des arbeitenden Volkes nachzukommen. Ich glaube, es war der Mittwoch, wo wir beschlossen am Wochenende wieder wegzufahren.

Wir wollten nicht lange unterwegs sein und entschlossen uns daher, den Wohnmobilhafen am Kanal-Café am Nord-Ostsee-Kanal anzusteuern. Alles verlief ohne Probleme an Mensch und Maschine und wir haben entspanntes Wochen nee verbracht.

Mittlerweile stehen wir kurz vor dem Frühling und können es kaum erwarten, unsere Aktivitäten auch außerhalb von ODDO zu verbringen. Ein Lotusgrill, den wir günstig kaufen konnten, soll uns dabei unterstützen. Doch leider hält gerade in der zweiten Februarhälfte der Winter wieder Einzug und wir müssen uns weiter gedulden. Testen wir also ODDO im täglichen Gebrauch bei Temperaturen von -10 bis -15 Grad.

Mit den eisigen Temperaturen hat es der alte Mann nicht immer leicht. Morgens springt er gut an, aber der Diesel nagelt ordentlich und auch die Wischwasseranlage mag gerne mal einfrieren. Trotzdem schaffen wir es, dieses ungemütliche Wetter zu überstehen.

Es darf jetzt gerne wärmer werden und wir freuen uns auf unsere erste Richtige Saison mit unserem ODDO.

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