Österreich – Hochalpenstraßen, Täler und ein toller Stellplatz

Auf unserem Weg nach Italien fuhren wir vom Bodensee durch Österreich.

Die ersten Kilometer legten wir auf der Autobahn zurück, um dann über Land durch Voralberg/Montafon Richtung Berge zu fahren.

Auf dem Weg lag auch der Ort Schruns, den ich als kleiner Junge mit der Familie schon oft besucht habe.
Wir wollten doch mal sehen, wie der Ort aussah und ob es die kleine Pension von damals immer noch gab.
Den Schildern Richtung Hochseilbahn folgend, kamen wir tatsächlich ohne Probleme mit unserem Oddomobil durch die kleinen Straßen. Und dann war sie da, die Pension, wo ich früher den Urlaub verbrachte.

Schnell noch ein Blick in Richtung dem Örtchen Schruns, der Minigolfplatz war auch noch da.

Ein toller Augenblick, aber wir wollten weiter.
Die Silvrettahochalpenstraße sollte erklommen werden. Ziel – der Silvrettastausee oben auf dem Gipfel. Schafft unser Oddo das?

Hochalpenstraße heißt soviel wie:

  • Enge Straßen
  • Serpentinen
  • Extreme Steigungen
  • Steile Abhänge auf der einen Seite

Und dann ging es los, die ersten Haarnadelkurven, die ersten Steigungen… läuft alles wunderbar.
Die Straßen schienen übrigens ein Eldorado für Motorradfahrer zu sein, denn hier konnten sie ordentlich Kurven kratzen. Wir wollten ihnen den Spaß nicht verderben und fuhren das eine oder andere mal in eine Nothaltebucht, um sie vorbeizulassen.

Nach gefühlten 500 Kurven und Steigungen kamen wir am Silvrettastausee an.
Es sollte hier einen Stellplatz für Wohnmobile geben, den wir aber zunächst nicht gefunden haben. Das Hinweisschild war etwas verdeckt, wie wir später feststellten.

So parkten wir erstmal auf dem Busparkplatz am See, um uns die Gegend anzusehen.

Anschließend fanden wir noch den Wohnmobilstellplatz. Hier wären wir gerne geblieben. Übernachten auf den Gipfeln Österreichs.
Leider war der Platz belegt. Nicht durch Wohnmobile, sondern durch Kanalisationsrohre. Hier wird wohl irgendwo gebaut. Schade… wir fuhren weiter. Irgendwo werden wir schon einen Platz für die Nacht finden.

Es ging als die Silvrettahochalpenstraße wieder auf der anderen Seite des Berges runter.

Nach weiteren gefühlten 300 Kurven und glühenden Bremsscheiben erreichten wir das Tal. Laut unserer Stellplatz-App (wir fahren übrigens ausschließlich mit Campercontact) soll es hier Plätze für eine Nacht geben. Der erste Platz lag an einen Hotel, einfach auf einem Schotterplatz. Kein Strom, keine V/E. Dafür wollte die Gemeinde einen stattlichen Betrag von 20 Euro haben. Nichts für uns, also weiterfahren. In dem kleinen Örtchen Marthon sollten wir einen weiteren Stellplatz finden. Angeboten von einer Pension für rund 10 Euro. Vorsorglich riefen wir an. Uns wurde gesagt, dass wir für eine Nacht noch einen Platz bekommen könnten. Das war ja prima… dachten wir zunächst, denn wir wurden eines Besseren belehrt, als wir diesen sog. Stellplatz erreichten.

Was wir nicht wussten und auch am Telefon nicht gesagt wurde – der eigentlich Stellplatz hinter der Pension war nicht zugänglich, da dort gebaut wurde. Aber für die Nacht wurde uns tatsächlich ein Platz auf dem Grünstreifen neben der Pension angeboten. Der Platz war Mist, aber die Gegend machte einiges dann wieder gut.

Da wir an einer Hauptstraße stehen „durften“, war die Nacht recht kurz und zeitig weckten uns vorbeikommende LKWs.
Aufstehen, kurz frühstücken und weiter ging es.

Die „Stellplatz- und Pensionsbetereiber“ kamen uns wenigstens mit dem Preis entgegen und so mussten wir nur 5 Euro bezahlen.

Auf zu neuen Erlebnissen….!



Kategorien:Touren

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