HISTORIK

Über 25 Jahre ist es jetzt her, dass wir mit dem Wohnmobil unterwegs waren.

Zuerst mit einem VW-Bus mit Westphalia Ausbau, nachgebaut von einem Tischler mit feinem, schweren Holz. Dazu 50 PS Diesel unter der Haube, das war schon Abenteuer genug.

Es folgte ein Alkoven der Firma Safariways auf Ford Transit Basis. Wieder nur 75 PS Diesel.

Das „Fröschlein“ (ja, unsere Wohnmobile hatten schon immer Namen) hatte hinten Etagenbetten und eben den Alkoven. Das war optimal für uns, denn zwischenzeitlich war auch schon Nachwuchs da. Der Bus war zu klein.

Pause:

Irgendwann, ich weiß nicht mehr wann genau, haben sich die Präoritäten verändert.

Das „Fröschlein“ wurde verkauft und es folgten Jahre des „All-Inclusive-Urlaubes“.

Der zaghafte Wiedereinstieg….:

… begann mit dem Kauf eines kleinen Zeltes. Das war so ungefähr 2014.

Zelt Barry 2

Mittlerweile hatte ich den Motorradführerschein gemacht und verbrachte mehr Zeit auf zwei Rädern, als auf vier.

Mit Gleichgesinnten ging es dann ab und zu mit Zelt und etwas Gerödel zum Camping und ZACK… Blut geleckt.

Da meine Lebenspartnerin und beste Freundin nicht in ein Zelt zu kriegen war, fanden wir den Kompromiss, um diese Leidenschaft weiterführen zu können.

EIN WOHNMOBIL!!!

ODDO1:

Nach einiger Recherche standen wir durch Zufall vor einem kleinen Alkovenmobil.

Die Aufteilung gefiel uns sehr gut und zum Wiedereinstieg war es für uns genau das Richtige. Ein Dethleffs Globetrotter auf Fiat Ducato Basis. Und da ich anscheinend meinen Prinzipien treu bleibe, hatte er den 1,9 TD-Motor mit 90 PS. Wie wir später freudig feststellten, ausreichend für uns.

Oddo01

„ODDO“…war dann irgendwann im September 2017 zu Hause und wir unternahmen die ersten kleinen Touren, stellten fest, was wir alles noch brauchten und verändern wollten.

Mittlerweile waren wir in den Niederlanden, Dänemark, Schweden und natürlich auch in Deutschland und die nächste Tour wird nach Norwegen gehen.

Der Campervirus hat uns erreicht!

ODDO2:

So schön, wie alles begann, so unschön endete es auch wieder.

Unser ODDO erwies sich leider als finanzielles Fass ohne Boden.

Man kann sagen, dass wir nach jeder Tour in der Werkstatt landeten. Sei es, weil wir was optimieren wollten, sei es, weil etwas repariert werden musste.

Der Schock saß tief, als wir erfuhren, dass am Fahrwerk Reparaturen anstanden, die mehrere Tausend Euro kosten sollten. Was also tun?

Es war eigentlich nur ein Zufall. Wir waren mal wieder unterwegs und unser Weg führte uns über die Landstraßen an einem Wohnmobilhändler vorbei. Wir hielten an und schauten uns ohne Hintergedanken einige Wohnmobile an. Und da stand er… unser Oddo2.

Lange Rede, kurzer Sinn… wir gaben den ODDO1 in Zahlung und sind nun im teilintegrierten Womo unterwegs.

Unser neuer Begleiter seit dem: ODDO der Reisebär.

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